Kapitel 2 – Mikroskopischer Haarvergleich

In diesem Kapitel werden die Feinheiten des Haarvergleichs und seine Geschichte erläutert. Zunächst werden die Fälle des Australiers Colin Ross im Jahr 1922 und des Kanadiers James Driskell im Jahr 1984 vorgestellt, um das Versagen mikroskopischer Haarvergleichsnachweise zu veranschaulichen. Es gab mehrere unrechtmäßige Verurteilungen, die zumindest teilweise durch fehlerhafte oder übertriebene mikroskopische Haarvergleichsgutachten verursacht wurden. In den USA wurde das FBI unter Beschuss genommen, weil bezeugende Agenten den Wert der Beweise überschätzt haben. In einigen Fällen haben Haaranalysen, die korrekt durchgeführt und den Gerichten und Geschworenen genau gemeldet wurden, zu Verurteilungen unschuldiger Angeklagter geführt. Das Kapitel enthält einen Überblick über die Geschichte der Verwendung von Haaren als Beweismittel und eine Grundierung zu den Merkmalen und der Klassifizierung von Haaren und schließt dann mit einer Diskussion über die Notwendigkeit einer fortgesetzten Abhängigkeit von entsprechend gewichteten mikroskopischen Haaranalysebeweisen in Verbindung mit mitochondrialen DNA-Tests (mtDNA), um die besten rechtlichen Ergebnisse sicherzustellen.

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