Metellus

Metellus m?t?l?s , antike römische Familie der plebejischen gens Caecilia. Lucius Caecilius Metellus, d. c.221 v. Chr., Konsul (251 v. Chr.), kämpfte im Ersten Punischen Krieg. Er war Pontifex maximus (ab 243) und soll bei der Rettung des Palladiums aus dem brennenden Tempel der Vesta geblendet worden sein (241).

Quintus Caecilius Metellus Macedonicus, d. 115 v. Chr., der Enkel von Lucius Caecilius Metellus, war ein wichtiger General bei der endgültigen Eroberung Griechenlands (146). Er war Konsul in 143 und besiegte die Celtiberians in N Spanien. Als Zensor (131) schlug er vor, die Ehe für römische Männer obligatorisch zu machen, um die Geburtenrate zu erhöhen.

Quintus Caecilius Metellus Numidicus, gest. 91? BC, Neffe von Macedonicus, war ein Führer der senatorischen Partei. Als Konsul (109 v. Chr.) führte er den numidischen Krieg gegen Jugurtha. Er widersetzte sich seinem Legaten Marius, der später sein Kommando erhielt. Während seiner Zeit als Zensor (102) versuchte Numidicus, Lucius Appuleius Saturninus von der Volkspartei aus dem Senat zu entfernen. Im Jahr 100 v. Chr. rächten sich Saturninus und Marius, indem sie ein Gesetz verabschiedeten, nach dem Senatoren die Annahme eines Agrargesetzes schwören mussten.

Numidicus ‚Sohn Quintus Caecilius Metellus Pius, d. c.63 BC, genannt Pius wegen seiner kindlichen Hingabe während des Exils seines Vaters, setzte die Opposition seines Vaters gegen Marius fort. Als Prätor (89 v. Chr.) kämpfte er im Sozialkrieg; Im folgenden Bürgerkrieg wurde er vom Senat nach Rom berufen, um die Stadt gegen Marius und Lucius Cornelius Cinna zu verteidigen. In Erwartung seiner Kapitulation floh er nach Afrika, kehrte aber (83 v. Chr.) zurück, um sich Sulla anzuschließen. Er besiegte die Marianer in Umbrien und Cisalpine Gallien und wurde (80 v. Chr.) Konsul mit Sulla. In seinem Prokonsulat in Spanien (79 v. Chr.) begann er einen achtjährigen Krieg mit Sertorius, in dem er trotz der Hilfe von Pompeius immer wieder erfolglos blieb. Nach dem Mord an Sertorius (72 v. Chr.) gewann Metellus Schlachten bei Italica und Segovia. Für seinen Adoptivsohn, Quintus Caecilius Metellus Pius Scipio, siehe unter Scipio.

Ein Urenkel von Metellus Macedonicus war Quintus Caecilius Metellus Celer, gest. 59 v. Chr. kämpfte er in Asien unter Pompeius und war Prätor (63 v. Chr.) in Ciceros Konsulat. Er war Konsul in 60 BC Celer war führend in der hartnäckigen Verteidigung jedes senatorischen Vorrechts. Diese Politik veranlasste ihn, sich Pompeius in jedem Detail zu widersetzen und so Pompeius in die schicksalhafte Allianz mit Julius Caesar zu treiben. Celers Frau Clodia soll ihn vergiftet haben.

Quintus Caecilius Metellus Nepos, d. c.55 BC, Bruder von Celer, diente mit Pompeius (67?64 v. Chr.). Er unterstützte Pompeius gegen die senatorische Partei und war (63 v. Chr.) sein Kandidat für das Tribunat. Er wurde mit Cato gewählt, musste aber vorübergehend aus Rom fliehen, um dem senatorischen Hass zu entkommen. Während seines Konsulats (57 v. Chr.), hauptsächlich um sich bei Julius Cäsar beliebt zu machen, erlaubte er seinem Erzfeind Cicero, aus dem Exil zurückzukehren. Sein Prokonsulat (56 v. Chr.) war in Spanien.

Quintus Caecilius Metellus Creticus, d. c.55 BC, Enkel von Macedonicus, war Konsul mit Quintus Hortensius (69 BC). Kreta war seine prokonsularische Aufgabe, und er machte sich daran, die von Piraten befallene Insel zu unterwerfen. Als er den größten Teil der Insel erobert hatte, schickten die Piraten eine Nachricht an Pompeius (Creticus ‚Vorgesetzter) und boten ihm an, sich ihm zu ergeben, in der Hoffnung auf einfache Bedingungen. Creticus missachtete das Kapitulationsangebot und eroberte den Rest Kretas.

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