Mike Doyle stirbt im Schlaf 78

Der legendäre Surfer Mike Doyle starb friedlich im Schlaf in seinem Haus in Gringo Hill, San José del Cabo, Mexiko.

Er war einer der ersten Wassermänner der Neuzeit und kämpfte mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS).

Der Regular-Footer aus Leucadia, Kalifornien, wurde Zweiter bei den ersten ISF World Surfing Championships in Manly Beach, Australien. Er verlor den ersten Weltmeistertitel des Sports an Midget Farrelly.

Aber Doyle war mehr als nur ein kompetenter Surfer. Er war ein Allround-Wassermann, der sich immer mit Big Wave Surfing, Paddleboarding und sogar Tandem-Surfen beschäftigte.

Sein einzigartiger Wellenreitstil war eine Inspiration für alle amerikanischen Surfer der 1960er Jahre.

Mike Doyle wurde 1941 in Los Angeles geboren und begann als Goofy-Footer im Alter von 13 Jahren am Manhattan Beach zu surfen. 1956 wechselte er in Malibu in den Normalfußmodus.

1956 arbeitete der junge Fahrer als Stuntdouble an „Gidget“, dem Film, der die Wahrnehmung des Surfens im Mainstream veränderte.

Mike Doyle: Er lebte, um zu surfen und surfte, um zu leben / Foto: Doyle Surfboards

A Life Dedicated to Surfing

Um die Wende des Jahrzehnts lernte Doyle bereits bei Dale Velzy und Greg Noll, Surfbretter zu formen.

Der blonde, große Surfer gewann mehrere regionale und nationale Tandem-, Paddleboarding- und Surf-Titel – darunter das Duke Kahanamoku Invitational 1968 – und sicherte sich verschiedene Podiumsplätze bei anderen relevanten Surf-Events.

Mitte der 1960er Jahre galt Doyle als einer der besten Surfer der Welt. Warum? Wahrscheinlich, weil er wirklich genossen, was er tat, und bekam es gut.

„Lebe, um zu surfen, surfe, um zu leben“, sagte er einmal.

Sein Unternehmergeist führte zur Entwicklung des Surfwachses, zum Surfboard-Shaping und zur Förderung des Monoski, aus dem schließlich das Snowboard hervorging.

1974 entwickelte Mike zusammen mit Tom Morey das erste Soft Surfboard. Das Duo verwendete die gleichen Materialien wie die frühen Morey Boogie Bodyboards.

Im Jahr 2013 wurde Mike Doyle sowohl in die Surfer’s Hall of Fame (2003, Huntington Beach) als auch in den Surfer’s Walk of Fame (2013, Hermosa Beach) aufgenommen.

Seine Surfkünste sind in „Surf Safari“, „Barefoot Adventure“, „Cavalcade of Surf“, „Strictly Hot“ und „Golden Breed“ zu sehen.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.